Arguliner Digitalisierung

eGovernment

I Unsere Position

Wir setzen uns dafür ein, dass in Zukunft die meisten Behördengänge online ermöglicht werden können.

Wir fordern:

  • eine vollständige Digitalisierung der Verwaltungen, sodass es für den Bürger möglich ist, Behördengänge online zu erledigen
  • die Ermöglichung einer online Terminreservierung
  • die Einrichtung eines zentralen Ansprechpartners für Unternehmensgründer, mit dem alle notwendigen Belange organisiert werden können, um Gründungen zu erleichtern
  • eine bessere Vernetzung der Behörden untereinander àInformationen müssen unkompliziert zwischen Ämtern transferiert werden können
  • die Einrichtung eines hessenweiten Bürgerportals

II Unsere Argumentation

  • eine effizientere Verwaltung kann ohne eine große „Laufkundschaft“ zielgerichteter und effektiver Arbeiten und sich auf wichtige Aufgaben konzentrieren
  • Bürger können einfach und bequem online viele Anfragen erledigen und sind damit nicht lästigen Wartezeiten ausgesetzt oder an zum Teil sehr geringe Öffnungszeiten gebunden
  • Gründer erhalten einen zentralen Ansprechpartner, der sie kompetent und zielführend beraten kann, was dazu führt, dass das Gründen eines Unternehmens erleichtert wird und schneller von Statten geht

III Mögliche Gegenargumente

  • „Die Umstellung auf digitale Systeme kostet viel Geld.“
    • Eine digitale Kommune ist eine Investition in die Zukunft, mit der wirtschaftliche und soziale Vorteile wie beispielsweise die Standortattraktivität für Bewohner, Unternehmen und Touristen verbunden sind
    • Durch Prozessautomation und Personaleinsparungen können langfristig höhere Kosten eingespart werden

 

 

Gründerkultur

I Unsere Position

Viele Innovationen und neue Geschäftsideen beginnen mit der Gründung eines Unternehmens. Die digitale Revolution führt zu einem Boom der Unternehmensgründung und in den letzten Jahren ist ein neues Bewusstsein für Gründerkultur gewachsen. Leider werden vielen Jungunternehmern vom Staat noch zu viele Steine in den Weg gelegt. Zur Entlastung von Unternehmensgründern fordern wir

  • die Abschaffung des Notarzwangs bei der Gründung einer GmbH oder UG sowie die Einführung der IST-Besteuerung bei der Umsatzsteuer
  • die Einführung eines Gründer-BAföGs aus, das junger Unternehmen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes im ersten Gründungsjahr beantragen können
  • eine Berücksichtigung der Gründerkultur in den Lehrmaterialien, in der Lehrerausbildung und im Lehrplan, um den Gründergeist und die Experimentierlust bereits in der Schule zu entfachen

II Unsere Argumentation

  • Gründungen sind das Fundament für wirtschaftliches Wachstum
    • Entstehung von technologischem Fortschritt, Arbeitsplätzen, Unternehmen
    • Sicherung der nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit
    • Neugründungen erhöhen den Wettbewerb zwischen Unternehmen in einer Branche und erhöhen den Druck auf ältere Unternehmen
    • Entstehung von spill-over-Effekten und Agglomerationsvorteilen
  • Eine Gründung ist der Weg in die wirtschaftliche Selbstständigkeit und ein Ausdruck von Eigenverantwortung, Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentfaltung
    • Gründer können selbstbestimmter Arbeiten und sind unabhängiger von staatlichen Regulierungen
    • Eine Gesellschaft, in der Menschen ihr Berufsleben in die eigenen Hände legen wie Gründer, ist aus liberale Sicht erstrebenswert
  • Gründer-BAföG:
    • Schaffung eines finanziellen Anreizes, um eine Gründung vorzunehmen
    • Finanzielle Absicherung, da Gründungen mit einem hohen Kosteneinsatz verbunden sind
  • Gründerkultur beginnt in der Schule. Für wirtschaftliche Innovation können besonders junge Menschen sorgen, die mit einer ganz neuen Idee jenseits eingefahrener Strukturen in bestehenden Unternehmen eine komplett neue Struktur aufbauen.

III Mögliche Gegenargumente

  • „Unternehmer zu fördern, ist sozial ungerecht.“
    • Gefördert werden ausschließlich Gründungswillige, die noch gar kein Unternehmen haben
    • Gründungen bewirken Innovationen, durch die die gesamte Gesellschaft durch technologischen Fortschritt, Arbeitsplätze, Steuern und weitere Investitionen profitiert
  • „Firmenpleiten kosten die Allgemeinheit/den Steuerzahler viel Geld.“
    • Firmengründungen werden zunächst einmal vom Gründer selbst oder durch Investoren finanziert. Wer Wagniskapital bereitstellt, trägt auch das Risiko
    • Eine erfolgreiche Gründung, aus der ein großes Unternehmen hervorgeht, gleicht volkswirtschaftlich die Verluste vieler Pleiten aus.
    • Staatliche Zuschüsse und Förderinitiativen sind auch abhängig von den Erfolgsaussichten. Die missbräuchliche Inanspruchnahme von Geldern mit aussichtslosen Unternehmen kann so verhindert werden. Wer sich Förderung auf betrügerische Weise erschleicht, kann auch womöglich strafrechtlich verfolgt werden.